... wie Dich selbst

Buch und Regie: Ralph Gladitz und Susanne Petz

Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst, heißt es in der Bibel. Im Zeitalter von Selbstfindung und Individualisierung könnte man ja annehmen, die Welt ist voller Menschen, die sich selbst eher zu sehr in den Mittelpunkt stellen, als zu wenig. Was braucht es da einen Film über die Selbstliebe. Doch wenn man genauer hinsieht, dann ist man nicht mehr so sicher, ob wir wirklich in einer Welt voller Selbstliebe leben. Unsere These ist, dass viele Dinge, mit denen wir uns selbst wichtig nehmen, eher Ersatz-Handlungen sind. Ersatzhandlungen dafür, dass wir unsere Grundbedürfnisse eben doch nicht leben. Ein guter Mensch stellt seine eigenen Bedürfnisse hinten an, ist die Überzeugung, mit der wir aufgewachsen sind. Das, was wir selbst brauchen, in den Mittelpunkt zu stellen, empfinden wir als egoistisch. Doch wer kann seine Mitarbeiter, seine Kunden, seine Kollegen, seine Familie und seine Freunde achtsam behandeln, wenn er oder sie sich selbst gegenüber keine Liebe walten lässt? Und ist es nicht so, dass unterdrückte Bedürfnisse sich anderer Stelle umso machtvoller, zuweilen auch maßloser an die Oberfläche drängen?

Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst. Wie würde sich die Welt verändern, wenn mehr Menschen das tatsächlich tun?

Der Dokumentarfilm befragt dazu Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft. Als Prinzip der Interviews gilt: Jeder und jede antwortet rein persönlich, niemand professionell. Unsere These: Es wird ein sehr politisches Dokument über den Zustand unserer Gesellschaft entstehen, über das große Ganze, in dem alles zusammen- und voneinander abhängt und in dem spürbar wird, dass jeder von uns etwas tun kann - ... wie Dich selbst.

Du kannst mimachen! Nur für Dich selbst, indem Du unsere Anleitung zur Selbsterkundung herunterlädst und Dich mit den Fragen beschäftigst. Du kannst die Fragen schriftlich beantworten und uns für das begleitende Buchprojekt zusenden. Oder Du kannst Dich dabei filmen und uns das Video zur Veröffentlichung über Wetransfer senden an S.petz@die-freibeuterin.de.

Produktion: Die Freibeuterin